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HE-MAN und Bill Hader

Die neue Podcast-Folge ist online – hört rein! 🙂

Georg und Eral haben wieder zwei Serientipps: BARRY, eine neue HBO Comedy mit Bill Hader, entstanden im Writer’s Room von Alec Berg, ist großartig. Ein Killer beschließt, Schauspieler zu werden. Blöd nur, dass seine beiden Lebenswelten nicht kombinierbar sind und er von der Mafia gejagt wird.
Georg stellt die Netflix-Serie THE TOYS THAT MADE US vor, eine Dokuserie über die Spielzeuge unserer Jugend. Genau, es geht um Barbie und He-Man. Der Blick der Serie auf die Spielsachen entdeckt uns Neues und überrascht.

Den Podcast gibt es auf allen Podcatchern: Itunes, Deezer, Soundcloud u. v. m.

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Steady

Wir sind nun auch auf Steady und freuen uns immer über Anregungen und Hilfe beim Podcasten!

 

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4 BLOCKS

Die Serie läutete den deutschen Serien Boom ein und Eral und Georg finden sie spitze. Die Rede ist von TNTs 4 BLOCKS, organisierte Kriminalität in Berlin-Neukölln. Hört sich spannend ein, ist sie auch, zudem kurzweilig und packend. Die Serie bekennt sich zu Genre-Tropen und zum Mafia-Genre, natürlich kommen Georg und Eral auch auf DER PATE zu sprechen.

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DIE WOCHE ist wirklich toll

Es fällt mir schwer, dies zuzugeben: Ich mag Adam Sandler Filme. Nicht alle, natürlich nicht, Gott bewahre. Aber so ein paar: Beide Teile von GROWN UPS haben mich überrascht, Blockbuster, die so nachlässig und entspannt erzählt sind wie so manch ein toller amerikanischer Indie-Film – und die Filme waren sogar lustig, nicht immer, nicht überall, aber irgendwie schon, im Durchschnitt…

Dann gibt es noch YOU DON’T MESS WITH THE ZOHAN, der zu meinen Lieblingsfilmen gehört. Der Film versucht nicht einmal, einem traurigen Konflikt aus dem realen Leben (Isral vs. Palästina) Tragik zu verleihen. Der Film antwortet direkt auf die Misere der Welt mit stark überhöhtem (aber nicht nur!) Slapstick Humor. Der Film ist großartig!

Nun gibt es also neu auf Netflix: THE WEEK OF, in der Chris Rock als Co-Star auftritt. Ja, ich mochte den Film. Nein, es ist kein guter Film (in welchem Sinne auch immer), THE WEEK OF ist aber sympathisch, ist ein fauler Film, zeigt nicht die kleinste Anstrengung für eine durchgehende, spannende Handlung. Momentaufnahmen aus dem Leben zweier Familien reihen sich aneinander an, mit Figuren, die betont Allerweltscharakter haben und schrullig sind. Ein wunderbares Casting und tolle Schauspielführung ergänzen Adam Sandlers Naturalismus.

THE WEEK OF ist ein liebenswerter Film, ein Film mit viel Humanismus, mit viel Nachsicht für unsere Fehler und unseren Ehrgeiz, unsere Neurosen und unsere großen Ängste in den trivialsten Begebenheiten im Leben.

Also doch ein starker Film 🙂

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Von nichtssagenden Titeln und Banken

BAD BANKS findet sich in den Mediatheken von Arte und ZDF. Ich kann mich nicht erinnern, solch eine gute deutsche Serie je im Fernsehen gesehen zu haben. Ich bin noch nicht durch, ich hoffe, die Auflösung verspricht, was die ersten beiden Folgen anteasern.

Hier ein paar Stichpunkte, warum die Serie so gut ist:

  • Das Bankenmilieu ist als weiß und männlich verpönt – und ist im wahren Leben vermutlich auch vermutlich so. Deshalb ist es doppelt so schön, eben nicht die Männer im Zentrum der Serie zu sehen, sondern Frauen. Konfliktpotential hoch zwei.
  • Mit den jungen Frauen und ihren Ansprüchen an sich und an die Gesellschaft werden die jungen Zuschauer abgeholt. Ein guter Einstieg in die Welt der Hochfinanzen, zugleich sind die Figurenbeschreibungen nicht belehrend gehalten, sondern bleiben das, was sie sind: Figurenbeschreibung. Super!
  • Die Männer kommen nicht zu kurz – wie könnten sie jemals? Die Serie bietet trotzdem nicht den großspurigen selbstüberschätzenden weißen Mann, der heute quasi die Blaupause aller gesellschaftlicher Verachtung geworden ist. Wenn die Figuren nicht im Drehbuch klar dinstinguiert beschrieben wurden, werden sie es durch die Besetzung. Tobias Moretti, toll! Wohingegen der koksende Rüpel gleich in der ersten Folge abschmiert – Abgesang an das Klischee..
  • Was zählt ist Leistung und Sieg jenseits der Stereotypen. Diese Moral wird propagiert, die Besetzung, die vielen Sprachen in einem Büroraum, versprechen eine Gemeinschaft jenseits von Ethnien (und Geschlecht), vereint im Sexismus gegen den Körper der jungen Frau (immer als Metapher in diesem Milieu präsent). Vielschichtig!
  • Die Dialoge sind überraschend (!) gut; mitunter irritiert der harsche Ton im Büro etwas – aber vielleicht soll das auch zum Lokalkolorit beitragen

Ich bin sehr gespannt, wie die Serie weitergeht und kann sie nur empfehlen. Einzig der Titel hört sich etwas oll an. Aber nun ja…

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O. J. Simpson im Prozess

Eine zeitgenössische Serie, obwohl sie in den 90gern spielt: Das Courtroom-Drama um O.J. Simpson wird neu aufgerollt mit einem großartigen Cast und einem spannenden Drehbuch. Der Freispruch am Ende ist der Serie schon bekannt: Es geht um die Akteure, die Wendungen – alles sehr retro und doch sehr aktuell. Georg und Eral fanden AMERICAN CRIME STORY: THE PEOPLE V. O. J. SIMPSON großartig. Sie reden über die Serie (aktuelle auf Netflix) und kommen lange auf die Kardashians zu sprechen, die sie nicht kennen, aber doch irgendwie, scheint es, von ihnen fasziniert sind.

 

Der Podcast ZWISCHEN BABY UND BILDSCHIRM findet sich auf den meisten Podcatchern.