The Singing Detective

In unserem Podcast diesmal ein alter Klassiker des BBC, eine Mini-Serie von 1986, sechs Folgen, alle drehen sich um den Krimi-Autoren, der Patient in einem Krankenhaus geworden ist: The Singing Detective. Umtrieben von seinem Leiden spinnt der Autor eine alte Film-Noir-Story weiter, konstruiert Handlung um Handlung eine Mordgeschichte, nicht um den Mörder, aber um sich selbst zu entdecken. Schonungslos legt er seine eigene Erinnerungen offen und sein Ich verschmiltzt mit der Fiktion der Erzählung. – Eine souverän erzählte Serie, die sich der filmischen und literarischen Traditionen bewusst ist. Ein absoluter Tipp für Euch.

Wir sind der Serie auf den Grund gegangen und haben uns den Künstler, das Werk und die Wahrheitssuche näher angeschaut. Ihr findet uns in allen Podcatchern und auf iTunes.

ALIEN

ALIEN, der feministische Film. Ripley muss sich durchsetzen gegen einen Boss, der ihr nichts zutraut, gegen Kollegen, die sie ignorieren, gegen eine Kollegin, die ihre Gefühle nicht mehr unter Kontrolle hat, gegen einen Arzt, der sie wie ein Objekt aus einem Magazin betrachtet und sie, nach einem Sperma-Erguss, mit einer gerollten Zeitschrift penetrieren möchte. Und schließlich das Monster: Der fleischgewordene Todestrieb, ohne Gewissen, ein schleimiger Horror, nur zersetzendes Fleisch, Körperflüssigkeiten, die töten, Penetration und Geburt, die den Wirt auslöschen.

Ripley behauptet sich gegen alle und rettet dabei auch ihre Pussy, ihre Katze. Die Metapher des Films war bestimmt in den siebziger Jahren bahnbrechend, heute sind ihre Nachwirkungen nicht weniger stark.

LOLA MONTEZ steigt auf

LOLA MONTEZ von Max Ophüls wiedergesehen, neu entdeckt. Der Name ist Programm: Sie steigt auf, sie balanciert über den Köpfen der Bediensteten und des Publikums hinweg, steigt auf Hocker, nur um Nebenbuhlerinnen bloßzustellen. Sie erhebt sich über andere, das Publikum dankt es ihr, indem es applaudiert. Grau und einförmig ist nicht nur das Äußere ihrer Zuschauer. Auch ihre Regungen ordnen sich der temperamentvollen, leidenschaftlichen und strengen Frau unter, die gerade an diesem Tag ihren schwächsten Auftritt und damit ihren großen Moment der Schwäche hat. Sie gibt sich Blöße, und das in aller Offenheit, so wie es ihr eigen ist, vor einem Publikum. Sie ist an diesem Abend nicht ganz bei sich. Wann fühlt sie sich stark, wann ist sie in ihrem Element? – Das ist vor allem in vertrauter Zeweisamkeit mit einem Mann. Sei es in der behaglichen Intimität von geräumigen Kutschen oder in den beigen Gemächern Maximilians – wenn sie allein mit einem Mann ist, fern von Beobachtern, hinter verschlossenen Türen und zugezogenen Vorhängen, dann greift ihr Zauber um sich, zieht den Mann in ihr Gravitationsfeld. Er kreist um sie und vergisst, dass andere auch um ihn kreisen müssen. Er ist ihr verfallen.

Das Sich-Lösen von der Beziehung, die Trennung, ist dann weniger eigenem Ehrgeiz und Willen als äußeren Einflüssen geschuldet: Der Kutscher, der just losfährt, als sich Montez‘ Finger und die kostbarsten Fingerspitzen der Menscheitsgeschichte, die von Liszt, drohen zu berühren; der Aufstand im Reich, die Revolution, die Maximilian zur Trennung bewegt. Erstaunliche Macht, die sie auszuüben weiß. Nie wird sie als Männer verschlingende Lulu gezeigt, sie ist keine Lolita wider Willen. Ihre Macht ist ihr Temperament, der eruptive Ausbruch von Emotionen, der die Schicklichkeit – das, was sich ziemt – zermalmt. Wenn sie sich ihr Kleid vom Leib reißt, bringt es die Verwaltung einer starren, alten, behäbigen Monarchie ins Wanken. Wunderbar sehen wir Diener, Statuen gleich auf Posten, nun aber kreuz und quer durch die Pracht der Marmorgemäuer rennen, um „denen da oben“, die im letzten Stockwerk, Nähzeug zu bringen.

Dort, hoch oben, ist Lola angenomment, ist hochgestiegen worauf ihr Name im Französischen anspielt: aufsteigen. Aber, das ist die Klimax des Films, sie muss fallen, fallen können, muss ihre Schande, Attraktion im Zirkus geworden zu sein, überwinden.

LOLA MONTEZ ist einer der bedeutensten Filme Max Ophüls, des europäischsten Regisseurs, vor und nach dem zweiten Weltkrieg. Das Potpourri an Sprachen, die auch er beherrschte, floß auch in diesen Film ein. Bemerkenswert: sein einziger Farbfilm, dazu in Technicolor. Die ornamentale Ästhetik des Schwarz-Weiß von PLÄSIR und MADAME DE… gibt die Manege frei für das Glitzern von Kronleuchtern, für blaues Licht und Erinnerungen, die in feuerroten Schein getaucht sind. Die Farbwelt überwältigt die Sinne und muss von der Kadrierung, die auf- und zugezogen wird, domptiert werden. Max Ophüls wird am Ende selbst zum Dompteur der Bildsprache des Films.

IL GUEPARDO – die Streifzüge Luchino Viscontis

Opulenz, ausgeräumte Schlösser, schwitzende Leiber, bröckelnder Putz; Müdigkeit in den Gliedern, ein Kniefall angesichts des Todes. Der Lebensmodus der Sizilianer, ihre Gesinnung: Alles verändert sich, die Kulisse bleibt dieselbe, die Armut, der Zerfall begleitet jeden einzelnen. Selbst den Fürsten, den Lepoarden. Angesichts des Ausufernden, der Opulenz, angesichts der sizilianischen Schlösser verzichtet IL GUEPARDO auf Asche als Bildmotiv. Wie einfach wäre es, Zerfall und Auflösung mit grauem Staub zu zeigen, Wind, der die Asche über die Schaumkronen der Wellen trägt, auf dem verbrannten Gras der Berge verstreut. Stattdessen im Bild: Statuen mit Blicken, die ins Nirgendwo gehen, bröckelnde Fassaden, Kirchenglocken, die den Tod einläuten, Pfarrer auf dem Weg zur letzten Salbung, Urin in Vasen im Bad der feinen Gesellschaft, Gemälde über siechende Kranke, leere Räume, die nur noch durch ihre verbliebene Weite dem Glanz alter Tage nacheifern.

Der Kleingeistige rechnet, er rechnet seine Chancen aus, er geht Beziehungen ein, er sucht sich Helfer, er versteckt seine Schätze, seine Frau vor allem, die bildschön ist, so schön, dass sie ihren Anblick nicht teilen mag, er wittert Missgunst, er ist hässlich, ihm fehlt es an Haltung, Grazie, Eleganz und Auftreten. Er flößt niemandem Respekt ein, auch nicht der Kapelle, die zum Spielen auf sein Signal warten sollte. Sie spielt trotz ihres verfrühten Einsatzes, trotz seiner Protestschreie, trotz seiner Flüche.

Von oben hinunter sieht der Leopard, weil es ihm nicht nur durch seinen Status in der Gesellschaft gegeben ist, über andere zu herrschen. Er ist auch von großer Statur, er ist stattlich, groß, attraktiv. Der Kleinbürger, der raffgierige, ist klein, braucht die Höhe des Turmes, um sich Achtung während seiner Ansprache zu verschaffen. Niemand würde für ihn so schnell den Kopf in den Nacken legen, wenn er spricht. Er ist eine Hyäne, vielleicht auch ein Aasfresser, den der Löwe zu einem Festschmaus der Kleider und Tänze eingeladen hat. Der Gastgeber bleibt der Löwe, die Hyäne wird nie Löwe sein, der Löwe sich nie der Hyäne beugen, es bleibt nur die Zeit, die den Farben ihren Glanz, den Räumen ihren Nutzen und den Körpern ihr Leben nimmt. Es ist, wie es ist, keine Tragik, kein Zweifel kommt auf – auch keine Reue.

In Sizilien, in seinen Palästen, die sich auflösen, wird nichts bereut. Man ist schließlich in Sizilien! Die Neuen, die Nachfahren und Neuankömmlinge, die Nutznießer der gesellschaftlichen Umschwünge, verändern wenig, sie herrschen anders, beanspruchen andere Räume für sich, haben andere Manieren und zeigen glanzlose Taten.

Die Zeit der Löwen geht vorbei. Wenn wir uns der Reue anheim geben, dann müssen wir weinen, der Leopard weiß es. Sein Körper, seine Haltung vor allem, wird die neue Zeit nicht überdauern. Mit dem Ende seines Lebens werden die Räume der Paläste, werden sich die Feste und die Prozessionen ändern, sie werden einen neuen Charakter kriegen. Der Fürst steht nicht nur für die Zeit der Leoparden, er ist diese Zeit.

 

Il GUEPARDO ist eines der Meisterwerke von dem italienischen, mailänder Regisseur Luchino Visconti. Mit Burt Lancaster in der Rolle als sizilianischer Fürst, der seinen Wurzeln auf der Insel tief verbunden ist, gingen die Filmemacher ein großes Risiko ein. Die Glaubwürdigkeit der aufgebotenen Welt stand auf dem Spiel. Es verwundert wenig, dass Lancaster eine Woche lang proben musste, bis er das italienische Handzeichen für Ciao beherrschte. Details waren Visconti in den historischen Filmen wichtig. IL GUEPARDO / DER LEOPARD war eines der teuersten Filme von Luchino Visconti und von der italienischen Produktionsfirma Titanus – man sieht die Opulenz in jedem Bild. Die damals gebräuchliche Ausleuchtung über Deckenleuchten stört manchmal den Genuss, mildert aber nicht die Atmosphäre, die uns die Bilder einer vergangenen und doch für uns zum Leben erweckten Welt bieten. Schaut den Film, er ist toll.

FARGO im Podcast

Die Netflix-Serie FARGO hat uns fasziniert: Ein ungewöhnlicher Genre Mix, der dem Cohen-Film in Atmosphäre und Ton stark ähnelt. Wir klären die Genre-Frage und schauen uns die Charaktere genau an. Irgendwie kommen wir dabei auf THE BIG LEBOWSKI zu sprechen. Wir wissen nicht, warum und wie, aber wenn wir schon dabei sind, dann reden wir natürlich auch über Cohen-Brüder-Filme.

Unseren Podcast gibt es u. a. auf Itunes und auf Soundcloud.

Hört rein, hinterlasst gerne einen Kommentar oder kontaktiert mich direkt via Twitter: @CelanKalender . Wir freuen uns 🙂

SHOCK DES REALEN im Kino – eine Anmerkung

Gestern habe ich an einem Symposium in Berlin teilgenommen: Shock des Realen war das Motto, die Teilnehmerzahl übersichtlich und die Suche nach dem wirklichkeitsgewandten Kino die herrschende Leitfrage. Organisator war u.a. Christoph Hochhäusler. Im Rahmen der Panels fand ich das Gespräch zwischen der Professorin Gertrud Koch und dem Filmkritiker Ekkehard Knörer bemerkenswert. Es ging um Realismus, um Realismen und Realitätseffekte des Kinos.

Ekkehard Knörers Bemerkungen über Dokumentarfilme und Kino im Allgemeinen überraschten wenig – als Kritiker und Filmkenner hat er einen geschulten Blick und ein Arsenal an Argumenten und theoretischen Modellen, die er schnell in Anschlag bringen kann. Seine Argumente untermauerten sehr säuberlich das theoretische Grundgerüst, das man als strebsamer Kritiker in Deutschland hat. Das ist gut. Schwierig wird es, wenn das Gerüst, das man sich mühsam erbaut hat, droht, das Neue und Überraschende zu verdecken, neue Ideen und Ansätze in Gewohntes zu verwandeln. Unnötige Baustellen, die das Vorankommen erschweren, kennt man nicht nur als Verkehrsteilnehmer. Anders gesagt: Hätte er manchmal besser zugehört, hätte die Diskussion an Spannung gewonnen.

Gertrud Koch hat in ihrem neuen Buch „Die Wiederkehr der Illusion“ einen brisanten Ansatz geliefert. Selten wird das genügend gewürdigt. Salopp und vereinfachend gesagt: Sie will mit einer ästhetischen Subjektivitätstheorie das herausarbeiten, was man vor gut fünfzig Jahren wohl das „Wesen des Kinos“ genannt hätte. Ihre Ansätze knüpfen direkt an eine ästhetische Erfahrung an, die man im Kino jenseits von Plot und Genre macht. Das ästhetische Erleben der Bilder durch unsere und in unserer Subjektivität ermöglicht erst die Erfahrung von Kino, gründet die Popularität, die Bewegtbilder immer hatten. Wenn der Zuschauer als Subjekt zu der Filmwahrnehmung addiert wird – ein Film ohne Zuschauer ist nun einmal kein Film sondern bloß Artefakt -, dann fallen binäre Grenzen. Welche Grenzen genau? Beispielsweise die zwischen Dokumentar- und Spielfilm. Auf diese Grenzziehungen kamen beide Diskutanten zu sprechen, als es um einen Dokumentarfilm ging, der die internationale Produktion eines Spielfilms via Found-Footage und Desktop-Animationen erfahrbar machte. Dokumentarfilme seien, so Koch, auch nur ein Genre, so wie Drama oder Science-Fiction. Der Zuschauer hat zwar einen anderen Bezug zu den vorfilmischen Dingen. Der Modus der Erlebens aber ähnelt dem eines Fiction-Films. Diese Punkte wurden im Gespräch gestreift, werden ausführlich in ihrem Buch besprochen. Aber auf der Bühne kam es dann doch zu kurz. Zu schnell war die Diskussion unterwegs in Richtung der marktgerechten Produktion von Bildern und Tönen. Einen Schritt weg von der Dringlichkeit des Kapitals hätte ich mir für die Diskussion sehr gewünscht. So weckte die Diskussion den dringlichen Wunsch in mir, wieder das Buch „Die Wiederkehr der Illusion“ zu lesen, offene Fragen zu vertiefen. Deshalb: gute Diskussion, aber da ging noch mehr. 😉

 

LONDON SPY

Zusammen mit Filmredakteur Tim Schenkl besprechen wir in unserem Podcast LONDON SPY – eine Agenten-Serie der BBC, die man aktuell auf Netflix streamen kann. Wir fragen uns, wie Wahrheit und Wahrheitsgefühl zusammen gehen, besonders heute im Angesicht von Trump und „postfaktisch“.

Die Agenten-Serie funktioniert nur bedingt als Agenten-Serie. Sie erzählt uns viel über Ausgegrenzte und Verfolgte. Sie macht das Gefühl greifbar, sich ausgestoßen und verfolgt zu fühlen. Ganz besonders im Fall von Danny und Alex, deren Liebe und Romanze plötzlich von Agenten ausgehebelt und vernichtet werden soll.

Plot als Metapher, das ist das, was uns LONDON SPY anbietet. Und wir besprechen, was dies für uns als Zuschauer bedeutet.

Uns gibt es auch auf SoundCloud sowie auf Podster.de, Stitcher, TuneIn und anderen Plattformen. Hört rein 🙂

BLOODLINE vs. ARRESTED DEVELOPMENT

Frohes Neues! Unsere erste Folge im neuen Jahr befasst sich mit BLOODLINE und ARRESTED DEVELOPMENT. Beide Serien sind auf Netflix zu sehen. ARRESTED DEVELOPMENT ist ein Klassiker der Komödien und BLOODLINE eine knochenharte Dramaserie. Wir denken, so unterschiedlich beide Serien doch sind, es gibt Gemeinsamkeiten.

Wie wird ein ähnlicher (oder derselbe) Stoff im Drama, wie wird er als Komödie erzählt? Die beiden Netflix Serien führen uns diesen Unterschied vor.

Die Hölle im Paradies – oder: Die Hölle, das sind immer die anderen. Wir führen Euch die Eigenheiten von Drama und Komödie vor, besprechen Sophokles, biblische Themen und zitieren sogar Philosophen. Alles in der gewohnt kondensierten Form. Habt Spaß beim Hören und habt ein schönes Jahr 2017!

Ihr findet uns auch auf Soundcloud, Stitcher, TuneIn und Podcast.de .

NARCOS – Podcast nun online!

Pünktlich zum Dezember wieder eine neue Folge unseres Podcasts ZWISCHEN BABY UND BILDSCHIRM. In der neuen Folge besprechen wir zwei Serien: NARCOS und IM ANGESICHT DES VERBRECHENS. Beide Serie sind auf Netflix, beide haben viele Gemeinsamkeiten, die wir herausarbeiten. Sie sind großartige Serien über den Clash von Cops und Gangstern, sie spielen in Kolumbien und Berlin und führen tief in die Welt der Drogen (Narcos) oder des Menschenhandels (Im Angesicht des Verbrechens).

Wir sprechen über Mauern, Migration, Mafia und, ja, Mussolini. Der Film THE GODFATHER dient uns oft als Denkanstoß für unsere Gedanken. Und schließlich kommen wir auf die Erziehung von Kindern zu sprechen: Was die Kriminalität mit der Kindserziehung zu tun – das hört ihr in einer neuen Folge vom Podcast ZWISCHEN BABY UND BILDSCHIRM.

Ihr könnt uns finden bei:

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Hört rein! Wir freuen uns! Und über Feedback freue ich mich immer – als Kommentar oder in einer persönlichen Nachricht 🙂

 

 

Tag der Dramaturgie in Berlin – Filmstoffentwicklung 2016

Heute war Tag der Filmdramaturgie in Berlin. Der Verein der Filmdramaturgen (Vedra) lud dazu ein, aktuelle Entwicklungen und Tendenzen in der Film- und Fernsehbranche im Rahmen der Filmstoffentwicklung 2016 zu besprechen. Es kamen sehr viele Kreative, Produzenten, Drehbuchautoren und newbies. Was kam am Vormittag heraus?

Die Erkenntnis, Deutschland hinke in der Entwicklung serieller Formate hinterher, überraschte keinen. Angesichts der neuen major player wie Netflix, etc. wird sich die Filmverwertung und der Umgang mit Narrationen in den nächsten Jahren verändern. Die Jugend, die heute weniger als jemals zuvor lineares Fernsehen nutzt, wird vermehrt auf das digitale S- oder TVOD-Angebot zurückgreifen. Die deutschen Sender, vor allem die ÖR, müssen nun nachziehen, sich verändern.

Auf der FB-Seite Film und Fernsehen im Jahr 2020 ruft Oliver Schütte dazu auf, an der Diskussion über den Auftrag der ÖR teilzunehmen. Es sollen Anregungen und Hinweise gepostet werden, wie ein ÖR Auftrag angesichts der medialen Änderungen in Zukunft aussehen könnte. Einen Auftrag, der die Bedeutung der ÖR-Sender betont, sie aber zugleich vom Quotendruck befreit – so würden es sich die meisten Autoren und Dramaturgen wünschen.