SMILF – über das Gendering bei Comedy

Filmstill aus SMILF (Showtime) – die Lola Rennt Episode

SMILF macht großen Spaß. Die Serie über eine arme, alleinerziehende Mutter ist nicht zynisch, verklärt die Umstände nicht und führt Armut auch nicht pornografisch vor. Die Showtime-Show zeigt menschliche, herzliche Comedy.

Was macht die Serie so besonders? Die detailtreue der Welt – dieses Amerika kannte ich noch nicht – und die besonderen Figuren. Der herbe, deftige Erzählton natürlich auch.

Bei Comedy-Figuren überlege ich oft: Würden wir über die Dinge, die wir der rotzfrechen Protagonisten durchgehen lassen, auch lachen, wenn sie ein Mann sie tun würde?

Die Antwort ist meistens nein. Wenn es um brutale Ehrlichkeit im Familienleben geht, dann braucht es rotzfreche Frauen, keine Männer. Oft resultiert in dieser Serie der Humor daraus, dass wir das Handeln einer „normalo“-Mutter mit den Verwirrungen Bridgettes vergleichen.

Absolute Guck-Empfehlung für Fans von Single-Camera Komödien.

#sky #smilf #serie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s