YOU WERE NEVER REALLY HERE

Der Film YOU WERE NEVER REALLY HERE kommt bald in die Kinos, das Buch von Jonathan Ames, worauf die Verfilmung basiert, gibt es schon seit ein paar Jahren. Es ist eher eine Novelle, kurz gehalten, konzentriert, eindeutig aus dem Neo-Noir-Genre. Den Film kenne ich noch nicht, das Buch habe ich gerade gelesen. Schnell, packend, kompakt erzählt, die hundert Seiten habe ich verschlungen.

***SCHWACHE SPOILER***

Es geht im Film darum, wie ein Mann eine Entscheidung rückgängig machen muss. Er hatte entschieden keine Spuren zu hinterlassen, keine Bindungen einzugehen, Menschen zu meiden, fast wie ein Geist zu leben, der plötzlich zuschlagen und genauso schnell wieder verschwinden kann. Aber mit dem neuen Auftrag gerät sein Leben außer Kontrolle.

Er kann nicht mehr den Weg gehen, den er gewählt hatte. Er gefährdet alle und jeden, die ihn in seinem Leben begleiten durften. Am Ende schließlich entscheidet er sich, Spuren zu hinterlassen, er hinterlässt Botschaften an die Bösen, sie sollen wissen, dass er kommt, dass er hinter ihnen her ist.

Die kurze Geschichte kondensiert diese Entwicklung. Für eine Verfilmung schien mir am Buch zu wenig Fleisch, da muss noch „etwas ansetzen“, dass man als Zuschauer satt die Kinovorführung verlassen kann. Aber Joaquin Phoenix scheint genau der richtige Darsteller für die Rolle von Joe zu sein. Ich bin gespannt.

 

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